Im Januar bis März schneiden wir die Reben und binden sie an.
Sobald die Temperaturen steigen, treiben die Reben aus. Gross und Klein hilft mit beim Erlesen.
In der 2. Maihälfte ist das Gras bereits so hoch, dass es das erste Mal gemäht werden muss.
Der Sommer hat begonnen. Ist das Wetter warm, wachsen die Reben pro Tag bis zu 15cm. Bevor der Dschungel zu gross wird, müssen wir die Rebschosse in den Drähten einfädeln, damit sie nicht seitwärts herunterfallen und abknicken.
Während den Sommermonaten müssen diverse Pilzkrankheiten bekämpft werden, wie hier z. Bsp. der falsche Mehltau.
Die Trauben sollen frei hängen, nicht zu stark von Blättern beschattet, aber auch nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein. Um das zu erreichen brechen wir die Geiztriebe und einige Blätter aus.
Mit der langen Schere werden die Enden der Rebschosse gekappt. Wer kein Training hat, spürt diese Arbeit in den Oberarmen... “Das git Müüs!!”
Ende Sommer beginnen wir rigoros den Ertrag zu regulieren. Wir schneiden Trauben ab: Qualität vor Quantität!
Im September sind alle Laubarbeiten im Rebberg gemacht. Jetzt müssen die Trauben nur noch reifen. Auch den Vögeln schmecken die süssen Beeren. Vor allem die Staren hinterlassen ein Schlachtfeld, wenn sie Trauben fressen. Darum decken wir unsere Rebberge mit Netzen.
Ende September beginnen wir mit der Lese, dem “Wümmet”. Das ist der Höhepunkt und die Vollendung des Jahres.
Verfolgen Sie mit uns die Arbeit durch das ganze Rebjahr.